Finkelstein zum Internationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus | 27.01.2010


(Quelle: Russia Today)

Der Beitrag zeigt sehr anschaulich, wie sehr Finkelstein seine “Israelkritik” auf Kosten der Opfer des Nationalsozialismus formuliert.

Ganz so wie jene “Sitzenbleiber” es getan haben. [Link] [Link]
Dabei schreckt er auch in diesem Interview nicht davor zurück, die unmenschliche und unbarmherzige Verfolgung und Internierung seiner Eltern durch die Nationalsozialisten in Majdanek und Auschwitz  zu instrumentalisieren, um sich vom Vorwurf der Bedienung antisemitischer und antizionistischer Stereotypen zu befreien und sich als jüdischen Kronzeugen darzustellen. Alleine diese Tatsache zeugt von einer tiefer liegenden antisemitischen und antizionistischen Einstellung, da diese Denkstruktur – “er gehört zu den Juden und muss es ja wissen” – eine gedankliche Kollektivierung aller Jüdinnen und Juden zu einer Masse voraussetzt und damit den Meinungspluralismus negiert – welcher natürlich auch in den jüdischen Gemeinden existiert.

Neben den Leiter des Instituts für “Holocaust and Genocide Studies” Israel Charny, welcher in diesem Interview doch eine ziemlich klare konträre Position zu Finkelstein einnimmt,  gibt es  aber auch Befürworter Finkelsteins, so zum Beispiel die Zeitung “Junge Freiheit” das Sprachrohr der neuen Rechten. [Link]

Ein Bericht über die Buchvorstellung “Die Holocaust Industrie” aus dem Jahre 2001 in der Urania verdeutlicht, warum Finkelsteins Thesen auch bei den Rechten sehr beliebt sind.  [Link]

Aus dem Bericht zur Veranstaltung in der Urania:

“Auch Finkelstein hat mittlerweile ganz erlesene Freunde gefunden. In “Die Holocaust Industrie” macht er sich ausführlich über Deborah Lipstadt lustig, gegen deren Buch “Denying the Holocaust” der notorische Auschwitzleugner David Irving geklagt hatte. Dieser wurde in Deutschland schon mehrfach angeklagt und verurteilt. Grund war jedesmal das öffentliche Leugnen des Holocausts, weshalb er derzeit Einreiseverbot in Deutschland hat. Irving wollte Lipstadt gerichtlich verbieten lassen, ihn als “aktiven Holocaust-Leugner, Antisemiten und Rassist” zu bezeichnen. Lipstadt hat den Prozess gewonnen. Dennoch attestiert Finkelstein Irving die Nützlichkeit für die Wissenschaft, wofür Irving auf seiner Homepage einen Link gesetzt hat, unter dem Finkelsteins Buch herunterladbar ist.”

Übrigens: Aufgrund seiner Solidarität zur Terrororganisation Hisbollah – welcher er “Mut und Disziplin” bescheinigt – ist Finkelstein seit Mai 2008 die Einreise nach Israel nicht mehr gestattet. [Link]

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