Dokumentiert: “Debatte ja – Antisemitismus nein / Zum Fall Finkelstein und die Reaktionen”

“[...] Wir – der BAK Shalom – stehen nicht auf Fahnengeschwenke oder „Jüdisches”, wie es Zuckermann vielleicht gerne hätte. Uns geht es stattdessen um eine Neupositionierung der Linken in ihrem Verhältnis zu Israel und einer klaren Absage an Antisemitismus und Antizionismus. Das bedeutet kein Debattenverbot, sondern lediglich, Antisemit_innen kein Podium zu geben. Dies ist Mindestbedingung. Das bedeutet aber auch, Kräften wie Hisbollah und Hamas klipp und klar die Solidarität zu verweigern und ihre ideologischen Unterstützer_innen á la Finkelstein nicht auf ein Podium der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu setzen. Der Erfolg, Finkelstein verhindert zu haben, ist höchst prekär. Das machen die Reaktionen deutlich, sowie die Umfragewerte zu Israel innerhalb der Linkspartei. Die Diskreditierung des BAK Shalom wegen eines notwendigen Agierens gegen antisemitische Propaganda ist in diesem Zusammenhang nur die Spitze des Eisbergs. Das Recht, einen Skandal, Skandal zu nennen, werden wir uns nicht nehmen lassen. Dafür angegriffen zu werden, ist erschütternd. Wir würden genauso handeln, sollte es erneut zu einer solchen Situation kommen. Wir möchten aber auch betonen, dass wir als BAK Shalom weiterhin einer Debatte über das linke Verhältnis zu Israel zur Verfügung stehen.[...]”

Die gesamte abschließende Erklärung des BAK Shalom zur Finkelstein-Debatte kann hier nachgelesen werden.

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