Dokumentiert: Solid-Veranstaltung mit Sabine Schiffer

Am 07. Februar veranstaltete die Linksjugend [‘solid] Mitte und Westberlin eine Veranstaltung zum Thema:

“Der Feind im eigenen Land” – Islamhass in Deutschland und historischer Antisemitismus”

Hier die Beschreibung der Veranstaltung:

“Seit 2001 sind Angst vor, Vorurteile über und Hass gegen MuslimInnen auf dem Vormarsch. VertreterInnen von Politik und Medien warnen vor einer vermeintlichen Islamisierung Deutschlands, einer angeblichen Ablösung des Grundgesetzes durch die Sharia und einer scheinbar allgegenwärtigen Bedrohung islamistischen Terrors.

Gleichzeitig nehmen Proteste gegen Moscheen und rassistische Hetze gegen MuslimInnen aus der Mitte der deutschen Gesellschaft zu. So hat es zuletzt auch mehrere Brandanschläge auf Moscheen in Berlin gegeben.
Mit welchen Bildern und welcher Sprache wird Islamfeindlichkeit in Deutschland vermittelt? Gibt es Parallelen zur Geschichte des deutschen Antisemitismus? Wenn ja, was heißt das für eine antirassistische Praxis?

Mit Dr. Sabine Schiffer, Islamwissenschaftlerin und Mitglied des Instituts für Medienverantwortung, Mitherausgeberin des Buches “Antisemitismus und Islamophobie: Ein Vergleich”

19 Uhr im Clash im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin-Kreuzberg (U-Bhf Mehringdamm)”

Daraufhin hat die Antifa Pankow eine Stellungnahme veröffentlicht welche hier nachzulesen ist:

http://jpberlin.de/antifa-pankow/TExte/schiffer.pdf

Zudem existiert noch ein “wunderschönes” Video der Veranstaltung zur Mobilisierung welches deutlich macht, inwiefern sich mit dem Fakt des antimuslimischen Ressentiments ernsthaft auseinandergesetzt wurde: gar nicht.

Um sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen enpfehle ich an dieser Stelle die Dokumentation der Veranstaltung des BAK Shalom zum selben Thema am 08. Januar in Berlin.

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