Beate Klarsfeld und die „Stop the Bomb“-Kampagne

Vor und nach der erfolgreichen Nominierung von Beate Klarsfeld zur Kandidatin der LINKE für das Amt der / des BundespräsidentIn kritisieren einige Genossinnen und Genossen der Partei ihre Unterstützung für die „Stop the Bomb“-Kampagne [Link].

Dabei wird immer wieder behauptet, diese Kampagne befürworte einen Krieg gegen den Iran. In den Forderungen der Kampagne selbst ist davon freilich nichts zu lesen. Vielmehr geht es bei der Kampagne um folgende zentrale Punkte [Link]:

“Wir fordern deutsche Firmen auf:

• alle Geschäfte zu stoppen, die das iranische Regime stützen

Wir fordern von der Bundesregierung:

• den Erlass von unilateralen Sanktionen, die solche Geschäfte unterbinden
• die Forcierung wirksamer und umfassender Sanktionen auf EU- und UN-Ebene
• die Unterstützung aller Kräfte im Iran und Exil, die für Menschenrechte, individuelle Freiheit, Geschlechtergleichheit und eine säkulare Demokratie eintreten
• ein sofortiges Verbot der Hisbollah in Deutschland”

Der Bundesarbeitskreis Shalom unterstützt die Kampagne bereits seit deren Gründung und hat im Jahre 2008 dazu eine Erklärung verabschiedet. Diese ist hier nachzulesen [Link*pdf].

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