Das ND in alter Stärke + Gen. Buchholz zeigt den Weg auf

Nachdem das Neue Deuschland sich geweigert hatte, dem BAK Shalom die Möglichkeit zu geben auf den Artikel von Susann Witt-Stahl vom 07.06. via eigenem Artikel zu reagieren, gab man uns dann doch die Möglichkeit, mit Hilfe eines Leserbriefes auf die Anschuldigungen und die fehlerhaften und schlechten Recherchen zu reagieren. Dieser Leserbrief wurde am 23.06. nicht nur verkürzt wiedergegeben, sondern auch noch geschickt neben einem Leserbrief gepostet, welcher in seiner Aussage unübertreffbar ist.
Ganz nach dem Motto “Was haben die eigentlich in der LINKE zu suchen?”.

Hier der ganze Leserbrief als *pdf zum Downloaden.

Aber die Genossin Christine Buchholz von Linksruck alias Marx21 hat es sich nicht nehmen lassen, in einem Interview mit der Jungen Welt vom 28.06. zu behaupten, der BAK Shalom habe sich ins Abseits manövriert. Gleichzeitig legte sie dann noch Kraft Ihrer Wassersuppe die Partei auf einen antiimerialistischen Kurs fest.

Wofür Antiimperialismus bei Marx21 steht, kann man sich auf deren Internetseite sehr schön durchlesen. Da wird die Forderung nach dem Existenzrechts Israels schon mal als perfides Manöver abgetan, um “den Eindruck zu erwecken als handele Israel aus Gründen bloßer Selbstverteidigung”. Israel als Außenposten der USA ist dort ebenso sicher anzufinden, wie eine Solidarität mit den sog. Befreiungsbewegungen “Hamas” und “Hisbollah”.

So schreibt Linksruck (jetzt Marx21):

“Der militante Islam liegt richtig, wenn er den westlichen Imperialismus und sein Werkzeug im Mittleren Osten, den Zionismus, als Feind benennt. Er liegt richtig, wenn er einen ausgeweiteten Kampf gegen diesen Feind fordert.” (Quelle: bpb, 2006)

Oder auch:

“U.S.A. – internationale Völkermordzentrale” oder “Schluß, schluß, schluß mit dem Krieg – Intifada bis zum Sieg!” (Quelle: bpb, 2006)

Nebenbei merkt die Genossin Buchholz an, dass der Antisemitismusvorwurf, welchen wir gegen den Genossen Paech erhoben hätten, völlig absurd sei. Tja, was soll man da noch tun, hat der BAK Shalom diesen Vorwurf doch nie erhoben, ganz im Gegenteil: Der BAK hatte schriftlich festgehalten, dass Norman Paech sich für das Existenzrechts Israel ausgesprochen hatte – dafür dann aber wiederum von Teilnehmern der betreffenden Veranstaltung krisisiert wurde. Dies haben die Bundessprecher_innen des BAK Norman Paech noch einmal mitgeteilt, nachdem er eine geplante Veranstaltung mit uns absagte – mit der Begründung, wir sollten diese Anschuldigungen vorher öffentlich zurücknehmen. Eine Antwort auf unseren Brief an ihn, in welchem wir unsere Haltung noch einmal darlegten, ist bis heute nicht eingetroffen.

Unterstützung erhält die Genossin Buchholz, so führt sie aus, vom “Arbeitskreis Internationales” der Fraktion im Deutschen Bundestag. Ein interessanter Aspekt dabei ist, dass alle Entscheidungen des Arbeitskreises einer Fraktion überhaupt keine Auswirkungen auf die Gliederungen der Partei oder gar seines Jugendverbandes haben. Entweder Frau Buchholz kennt keine Unterscheidung zwischen Partei und Fraktion oder sie unterschlägt diesen Aspekt absichtlich.

Aber neben den weiteren Anschuldigungen und falschen Behauptungen über den BAK (bspw. wir würden das Bestehen der Flüchtlingsproblematik nicht anerkennen, würden das Gespräch nicht suchen und hätten uns auf die seite des israelischen Staates geschlagen) macht sie uns ganz am Ende doch noch Hoffnungen, indem sie sagt, was wir seit Monaten fordern:

“Die Parteigremien haben jetzt die Verantwortung, eine entsprechende Diskussion zu organisieren.”

Darauf freuen wir uns und hoffen, dass wir ebenso in die Diskussion eingebunden werden.
Ob Christine Buchholz und Marx21 mit Ihrer Art des Antiimperialismus wirklich mehrheitsfähig ist kann sie ja dann dort unter Beweis stellen.

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