Bundesvorstand der Linksjugend [‘solid] reagiert

Nach der Pressemitteilung des BAK Shalom, sowie der weiteren Berichterstattung durch Spiegel-Online [Link], hat nun auch der Bundesvorstand (genannt BundessprecherInnenrat) nachgezogen.

Leider ist die Pressemitteilung noch nicht auf linksjugend-solid.de zu finden (?) und nur via Verteiler zu erhalten:

Zum Vorfall der Zerstörung einer Ausstellung über jüdisches Leben im Rahmen der HU-Besetzung erklärt Julia Bonk, Bundessprecherin von linksjugend [solid]:

Linksjugend [‘solid] hat in lokalen Zusammenhängen für den Schulstreik mit mobilisiert und daran teilgenommen.
Von diesem aus der Menge verübten Übergriff distanzieren wir uns und verurteilen ihn auf das Schärfste.
Ein solcher Vorfall darf nicht bagatellisiert werden. Aggressives Handeln gegen Inhalte und Zeichen jüdischer Kultur überschreitet die Grenze des Hinnehmbaren.
Dennoch darf die ganze Aktivität des Mittwochs dieser Woche nicht nur in diesem Zusammenhang gesehen werden. Die von den streikenden Schüler_innen vorgebrachten Forderungen nach besseren Lernbedingungen und sozialer Gerechtigkeit und Demokratie im Bildungswesen müssen ihr Gewicht in der politischen Debatte erhalten.


Wir werden auch in Zukunft Proteste und Diskussionen von Schüler_innen im Bildungsbereich mit befördern.
Die Veranstalter_innen hätten jedoch in einer solchen Situation wie bei der Zerstörung der Ausstellung sofort mit klarer Abgrenzung reagieren müssen. Wenn ein solcher Vorfall geschieht, sollte die Bewegung auch selbst in eine kritische Diskussion einsteigen.

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Weitere Infos zum Thema gibt es auch bei kotzboy [Link].

Update | 17.11.2008:

Lizas Welt: Schooligans für Bildung & Frieden [Link]

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