Für Frieden und Verständigung

Dafür sprach sich in der heutigen Ausgabe der “Zeitung” “junge Welt” auch Wolfgang Gehrcke in einem Interview mit Peter Wolter aus. Nachdem ihn die “junge Welt” damit “konfrontiert” hatte, dass der BAK Shalom es wagt, mit zur Demonstration am 11.01. um 14:00 Uhr auf den Breitscheidplatz aufzurufen:

“Der BAK Shalom von der Linksjugend will am Sonntag in Berlin »Solidarität mit Israel und unser Verständnis für Israels aktuelle Maßnahmen« demonstrieren. Wie sehen Sie das denn?”

Antwort Wolfgang Gehrcke:

“Ich wäre dankbar, wenn BAK Shalom für Frieden demonstrieren würde – Frieden für Gaza, für Palästina, für Israel. Es ist ein Irrtum, wenn man glaubt, daß man sich zwischen Israel und Palästina entscheiden müßte. Man muß sich entscheiden zwischen Krieg und Gewalt oder Frieden und Verständigung.”

Lieber Wolfgang, genau das machen wir. Anstatt zu Demonstrationen aufzurufen auf denen “Tod, Tod, Israel” gerufen und zur “3. Intifada” geblasen wird, obendrein noch unterstützt durch Islamisten und Rechte, rufen wir zu einer Demonstration auf, welche sich gegen die Terrororganisation Hamas richtet und seine Solidarität mit Israel und allen von der Hamas Unterdrückten ausdrücken möchte. Was bitte schön ist daran falsch?

Und auch in der Stellungnahme des BAK Shalom zur aktuellen Konfliktsituation geht es nicht darum, zwischen Israel und Palästina zu unterscheiden. Ganz im Gegenteil. Deswegen heisst es dort auch u.

a.:

“Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit säkularen, liberalen und linken Bewegungen und allen Einzelpersonen in den palästinensischen Gebieten, die dem Terror der Hamas ein Ende bereiten wollen. Ihnen muss linke Solidarität gelten.”

1 Reply to “Für Frieden und Verständigung”

  1. Pingback: breitscheidplatz

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