„Jüdische Zeitung“ vor dem Aus

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„Jüdische Zeitung” vor dem Aus

Die einzige unabhängige deutschsprachige jüdische Zeitung wird bis auf weiteres eingestellt. Die „Jüdische Zeitung” ist seit dreieinhalb Jahren einmal im Monat mit einer Auflage von 41 000 Exemplaren unter dem Dach der Werner Media Group in Berlin erschienen. Sie stand in Konkurrenz zur „Jüdischen Allgemeinen Zeitung”, die vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegeben wird.

„Die Weltfinanzkrise macht auch um uns keinen Bogen”, schreibt Nicholas Werner, der Herausgeber und Verleger der „Jüdischen Zeitung”, in der aktuellen Ausgabe.

Falls sich kein privater Investor oder Verband finde, der die Zeitung unterstützt, werde die „Jüdische Zeitung” „pausieren” bis die Werner Media Group sie wieder eigenständig finanzieren könne. Die Verlagsgruppe gibt außerdem die russischsprachigen Zeitungen „Europa-Express”, „Berlinskaya Gazeta” und das Lifestyle-Magazin „Vsja Evropa” (Ganz Europa) heraus. Ein russisches Wirtschaftsmagazin sowie eine Lebensmittel- und Supermarktkette, die der Konzern 2005 gegründet hatte, wurden wieder eingestellt. clk

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 10.03.2009)


2 Replies to “„Jüdische Zeitung“ vor dem Aus”

  1. Das ist ja schrecklich!!! Ein Produkt der Werner Media Group wird nicht mehr verkauft.

    Und diese furchtbare junge Welt gibts immer noch.
    Vielleicht sollte sie Herr Krüger über ihre Website ein “Solisammeln” für die MediaGroup organisieren.

    Aber wir können ja noch das “Lifestylemagazin” kaufen.
    Naja, schlimm dieses antizionistische Zeitungsmarktumfeld.

  2. Echt, der Benni hat´s schon schwer. Für Kriege in Antikriespartei und schon kann ihn keiner mehr leiden. Und weil es bei ihm nicht für Argumente reicht, will auch fast keiner mehr was von ihm. So was gemeines…

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