Dietmar Bartsch: “Ich habe gezeigt, dass ich integrieren kann”
Mittwoch, Mai 30th, 2012[Link]
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“Zwei Gedankenspiele. Nummer 1: Man stelle sich vor, in einer Partei, etwa der SPD, würde ein Politiker von einem Bewerber für den Parteivorsitz verlangen, die Kandidatur zurückzuziehen, weil er nur dann antreten werde. Die öffentliche Kritik wäre erheblich, und auch die LINKE würde sich kaum mit hämischen, gleichwohl berechtigten Bemerkungen zurückhalten. Nummer 2: Man stelle sich vor, Dietmar Bartsch würde Oskar Lafontaine auffordern, nicht für den Parteivorsitz zu kandidieren, und ihm für diesen Fall etwa den Stellvertreterposten in Aussicht stellen. Die Empörung würde Wellen schlagen; die größten Wellen vermutlich in jenem Teil der Partei, der jetzt Bartschs Kandidatur für ungehörig hält.”
Während sich einige LINKE-Bundestagsabgeordneten als Kämpfer gegen den Imperialismus mit den Regimen im Iran sowie Syrien solidarisieren [Link], darüber gestritten wird, ob man die Basis zur zukünftigen Parteiführung befragen will [Link] oder lieber alles wieder in “gewissen Kreisen” ausklüngelt (das Modell Gregor Gysi) [Link], verpasst es die Partei wichtige strategische und inhaltliche Entscheidungen zu treffen [Link]. Gleichzeitig steuert sie konsequent auf die unter 5% Zustimmung zu. Im Westen spielt die Partei mittlerweile kaum noch eine Rolle [Link] und in Fragen der Glaubwürdigkeit trifft man sich mittlerweile fast auf Augenhöhe mit der FDP [Link]. (weiterlesen…)
von Dietmar Bartsch, Dezember 2009 [Link]
“Wenn wir auf klarer inhaltlicher Basis solidarisch miteinander umgehen, sind wir stark.
[...]”
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