“Selbsttäuschung”
Dienstag, Mai 8th, 2012Treffender Kommentar von Jürgen Reents im ND vom 08. Mai 2012, zur Wahl in Schleswig-Holstein, Thüringen und Klaus Ernst: [Link]
Treffender Kommentar von Jürgen Reents im ND vom 08. Mai 2012, zur Wahl in Schleswig-Holstein, Thüringen und Klaus Ernst: [Link]
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“Wir lassen uns nicht einschüchtern!“
Mit großer Sorge hat Bodo Ramelow zur Kenntnis nehmen müssen, dass heute Nacht die Schaufensterscheiben des Wahlkreisbüros in Saalfeld der Landtagsabgeordneten der Linksfraktion Katharina König zerschlagen und offenbar sogar Buttersäure ausgebracht wurde.
Der Übergriff, der offenbar einen rechtsextremistischen Hintergrund habe, stelle eine sehr bedenkliche neue Qualität von Attacken auf Wahlkreisbüros von Abgeordneten der Linkspartei in Thüringen dar. Die Botschaft sei eindeutig, “aber wir lassen uns nicht einschüchtern“, betonte der Fraktionschef der LINKEN, der morgen an der schon lange geplanten feierlichen Eröffnung des Wahlkreisbüros von Katharina König in Saalfeld teilnehmen wird.
Eine Dokumentation verschiedener Analysen zu den Sondierungsgesprächen zwischen LINKE, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD zur Bildung einer gemeinsamen Landesregierung in Thüringen:
” href=”http://www.bodo-ramelow.de/images/uploads/files/1_Analyse_gescheiterte_Sondierung_Teil_I_6.10_.2009_.pdf”>Teil I: Warum sind die Gespräche gescheitert? Eine Auswertung aus Sicht der Linken.
Teil II: Ein Rückblick auf den Verlauf der Sondierung – Zusammenfassung
Teil III: Kurzer Vergleich mit den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und CDU
Teil V: Konsense zwischen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen
Teil VI: Protokoll des Gesprächs vom 30.09.09
Papier von Dr. Benjamin-Immanuel Hoff zum Scheitern der Gespräche
(Quelle: www.bodo-ramelow.de)
- SPD verspielt den Politikwechsel in Thüringen und die Chance auf Neues
von Dr. Benjamin-Immanuel Hoff | [Link zur Hintergrundanalyse]
Der Autor ist Staatssekretär für die LINKE in der Berliner Senatsverwaltung fü r Gesundheit, Umwelt und Ve
rbraucherschutz. Er war bei den Sondierungsgesprächen der LINKEN mit SPD und Grünen in Thüringen beratend tätig.
Wer in diesen Tagen als Sozialdemokrat eine große Koalition anstrebt, obwohl es eine Alternative gibt, ist entweder dumm, hat einen superschlauen geheimen Plan oder handelt mutwillig.
Christoph Matschie hat offenbar nichts begriffen. Wenn die Thüringer SPD überleben will, muss die Basis jetzt die CDU-Pläne ihres Landesvorstands stoppen. (weiterlesen…)
von Bodo Ramelow
(www.bodo-ramelow.de)
“Ich will Ministerpräsident von Thüringen werden. Dieses Ziel steht und davon werde ich nicht abrücken. In den letzten Jahren haben viele Freunde und Genossen mit mir gemeinsam darauf hingearbeitet, dass dieser Wunsch real wird. Unsere Erwartungen liegen aber nicht im Amt des Ministerpräsidenten an sich, sondern in einer sozialeren Politik. Wir wollen dieses schöne Land aus der schwarzen Traurigkeit führen, indem wir auf längeres gemeinsames Lernen setzen, auf die stärkere Förderung regenerativer Energien, auf eine moderne Verwaltung und mehr direkte Demokratie. Bei den Menschen in Thüringen und im neu gewählten Landtag gibt es eine Mehrheit für eine solche Politik, aber es gibt nach derzeitigem Kenntnisstand keine Mehrheit für mich als Regierungschef. Weil die politischen Inhalte wichtiger sind als die handelnden Personen, habe ich das Angebot gemacht, meinen großen Wunsch ein Stück nach hinten zu stellen. Das sollte nicht als Verzicht sondern als Beleg für unsere Gesprächsbereitschaft im Sinne eines Politikwechsels bewertet werden. (weiterlesen…)